Der Neue Tag (April 2013)


Die Kunst kam mit dem Ruhestand

Serie: Spaziergang durch Ateliers heimischer Künstler - Hans-Georg Schulze in Tirschenreuth

Tirschenreuth. Früher war Hans-Georg Schulze Zahnarzt. Der Beruf ließ ihm nur wenig Freizeit. Und die verbrachte er in der Hauptsache in der Luft im eigenen Segelflugzeug. Im Ruhestand hatte er plötzlich freie Zeit. 1993 war das. Ein "wunderbares Gefühl", das er längst vergessen hatte.

Die neue Situation nutzte Hans-Georg Schulze kreativ. Er wurde ein ernst zu nehmender Künstler. Dass es überhaupt dazu kam, daran hätten zwei, ihm sehr nahe stehende Menschen, großen Anteil. Tochter Stefanie verliebte sich bei einem Italienurlaub in ein Kunstwerk. Sie wollte es unbedingt haben. Für zu teuer befand es der Vater und sagte: "Das kann ich Dir zu Hause auch machen." Die Tochter nahm ihn beim Wort. Und so entstand das erste Werk aus Holz. Künstlerfreund Karlhans Bergauer aus Waldsassen überredete ihn an einem Keramikkurs teilzunehmen. Aus einem wurden rund zehn. In Bayern und in Frankreich waren die Freunde unterwegs, um Wissen und Fähigkeiten bis zur Perfektion zu optimieren.

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Der Neue Tag (März 2013)


Den Franzosen gefällt "Ikarus"

Bei Kunstausstellung in La Ville du Bois Preis für Skulptur von Hans-Georg Schulze

Tirschenreuth (heb) "Kunst kennt keine Grenzen", brachte es Peter Gold, 2. Bürgermeister und Vorsitzender des Partnerschaftsverein "amitié", auf den Punkt, als sich Künstler aus Tirschenreuth auf den Weg zur französischen Partnerstadt nach La Ville du Bois zur dortigen Kunstausstellung machten.

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Große Überraschung löste bei der deutschen Delegation die Wahl für die beste Skulptur aus. Hans-Georg Schulzes "Ikarus" wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Schulze erinnerte in seinen Ausführungen an die erste Teilnahme der Kunstschaffenden an der Ausstellung 2009. Dabei sei schon die Grundlage für eine tiefe Freundschaft gelegt worden. "Peut non seulement l'art, mais la quête commune de la paix et de l'unité entre nous pour toujours dans l'amitié et le respect mutuel (Möge nicht nur die Kunst, sondern das gemeinsame Streben nach Frieden und Einigkeit uns für immer in Freundschaft und gegenseitiger Achtung verbinden)", wandte sich Schulze an die Gastgebern. Bei einem Abendessen mit Bürgermeister Jean-Pierre Meur, im Anschluss an die Vernissage, wurden weitere Pläne geschmiedet.

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Der Neue Tag (Juli 2011):


Skulpturen aus vollem Herzen

Hans-Georg Schulze präsentiert Werke aus Holz, Metall und Bronze im Hörmann-Saal im MQ

Tirschenreuth. (tr) Viel Zeit mitbringen sollten die Besucher beim nächsten Besuch im Museumsquartier (MQ). Im Alois-Hörmann-Saal bietet die aktuelle Sonderausstellung einen Hochgenuss. Hans-Georg Schulze zeigt bis zum 21. August nach zehnjähriger Schaffensphase seine erste Einzelausstellung.

Über 80 figürliche Unikate und dennoch wirkt die Präsentation nicht überladen. Zusammen mit Ehefrau Irene und Künstlerfreund Tom Brankovic ist es dem ehemaligen Zahnarzt gelungen, in mehreren Tagen eine in sich stimmige Ausstellung perfekt im Raum in Szene zu setzen.

Die Werke verraten viel von ihrem Schöpfer, bescheinigen Ideenreichtum, Kreativität und großes Talent. Das drückt auch das Motto der Ausstellung: "Herz und Hand - Holz, Keramik, Bronze" aus. Vor gut zehn Jahren vertauschte Schulze die Zahnarztpraxis mit dem Atelier. Plötzlich hatte er Zeit und die musste sinnvoll genutzt werden, beschreibt er seine künstlerischen Ambitionen.

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Zeitungsbericht Juli 2011 Zeitungsbericht Juli 2011